Ein Carport aus Holz als Bausatz oder zum selber bauen

Ein Carport aus Holz hat viele Vorteile. Neben dem günstigen Preis ist es vor allem seine Optik, denn der Naturbaustoff Holz passt zu fast jedem Haus.

ein carport aus holz

Ein sehr schöner Carport aus Holz

Bei einem Carport bestimmt, neben der Form und der Größe, das Material die Auswahl.
Holz sieht immer edel aus und passt sich unkompliziert der Umgebung von Haus und Garten an.
Die im Preis günstigsten Modelle bestehen aus einheimischen Hölzern wie Fichte oder Kiefer.Beliebt ist auch Douglasie, ein Nadelgehölz aus Nordamerika, das auch bei uns forstlich angebaut wird und in der Anschaffung teurer ist, aber keiner zusätzlichen Pflege durch Holzschutz bedarf.

Pflege des Holz Carports

Carport Holz muss gepflegt und vor Insekten und Pilzen geschützt weden. Experten empfehlen Holzschutzmittel für Carport Holz, die fungizid und isektizid wirken. Einige Hersteller nehmen bei Carport Holz eine Kesselimprägnierung vor, die gegen Schädlinge wirksam schützt. Zusätzliche Wetterschutzmittel verhindern ein Verblassen durch UV-Strahlen und weisen Regenwasser ab, das das Carport Holz aufquellen lässt. Wer Lasuren bevorzugt, sollte darauf achten, dass sie außentauglich sind. Besondere Dichtschichtlasuren schützen stärker vor Feuchtigkeit als Dünnschichlasuren. Ein Carport ist immer ausbaufähig und kann zum Doppelcarport erweitert werden. Zusätzliche Wände machen mir rostfreiehn Rankgittern die dekorative Bepflanzung der Seiten möglich.

Ein Carport aus Holz muss häufig genehmigt werden

Ob ein Carport für ein oder zwei Autos, mit oder ohne Stauraum, der Weg zur Baubehörde lässt sich in den meisten Fällen nicht vermeiden. Vor dem Kauf sollte man sich unberdingt erkundigen, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist oder nicht. Die Regelungen in den verschiedenen Bundesländern weichen etwas voneinander ab. Gelegentlich sind Ausnahmegenehmigungen möglich. Wer Ärger vermeiden will, bespricht seine Pläne zuerst mit den anliegenden Nachbarn, die mit der baulichen Veränderung einverstanden sein müssen, und lässt sich dann seinen überdachten Parkplatz von der Baubehörde genehmigen. Die bauliche Genehmigung dauert normalerweise nicht zu lange.

Fertige Carport Bausätze aus Holz

Ein Carport aus Holz ist in vielen verschiedenen Ausführungen möglich und erweiterbar. So kann nicht nur das Auto untergestellt werden, sondern auch Geräte für den Garten, Fahrräder, Mülltonnen oder andere sperrige Gegenstände, die sonst keinen Platz finden. Der Carport aus Holz wird oft auch als Bausatz verkauft. Der Käufer sollte sich allerdings nicht von Billigangeboten verleiten lassen, denn eine Überdachung für das Auto muss stabil sein und jedem Wind und Wetter standhalten.

Der Bausatz enthält vieles, was der Heimwerker zum Aufbau benötigt. Die Bauanleitung, die Balken, genügend Winkel und reichlich Schrauben. Auf YouTube findet man Videos,  in dem jeder genau nachvollziehen kann, wie ein Carport aufgebaut wird. Diese Anleitungsvideo sind oft sehr genau und haben Laufzeiten von mehr als 20 Minuten.

Um mit dem Bau zu beginnen, müsen einige Werkzeuge griffbereit sein, denn nicht alles ist im Bausatz vorhanden. Notwendig sind Werkzeuge, wie ein Spaten oder ein Erdbohrer, um für die Pfosten die passenden Löcher zu graben. Zusätzlich werden Wasserwaage, Bleistift, Richtschnur, Leiter, Hammer, Zange sowie ein Akkuschrauber gebraucht. Es ist fast unmöglich, die Überdachung für das Auto selbst zu bauen. Am besten erkundigt man sich vor dem Kauf des Bausatzes, wer hier helfen kann. Nach gründlichem Studium des Carportbauplans kann es losgehen.

Was Sie beim Kauf eines Carports beachten sollten

Der Standort und die Bauart sind wichtig und müssen sehr genau geplant werden, weil das Auto vor Witterungen geschützt werden soll. Das geht nur, wenn die Luftzirkulation optimal geregelt wird. Der Wind muss ungehindert wehen können und bei Regenwetter sollte die Karosserie schnell trocknen. Das Dach, ob Sattel-, Flach-,Spitz-, Pult-, Walm-, Terrassen- oder Bodendach, muss so konstruiert sein, dass die Wetterseite perfekt geschützt ist, also die Seite, von der Regen und Schnee zu erwarten sind. Das Fundament muss so mit Schotter stabilisiert sein, dass es unter dem Gewicht des Autos und seiner Überdachung nicht nachgibt. Wer Rasensteine als oberste Schicht gepflastert hat, sollte sich damit abfinden, dass das Gras vermutlich verdorren wird, weil es unter dem Dach kein Regenwasser mehr bekommt.